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Weihnachten

Weihnachten – ein Fest für die ganze Familie

Wenn das Jahr langsam zur Neige geht, der Dezember beginnt und der erste Advent naht, dann steht Weihnachten vor der Tür. Das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit – das größte Fest der gesamten Christenheit zum Gedenken an die Geburt Jesu. Für die meisten Menschen ist Heiligabend zugleich das schönste und wichtigste Familienfest des Jahres. Verwandte aus dem Ausland, studierende Kinder aus anderen Städten und die besten Freunde nutzen das Weihnachtsfest, um nach Hause zu reisen. Man geht gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt, trinkt Glühwein und nascht Maronen. Viele Menschen kommen tatsächlich nur einmal im Jahr als Familie richtig zusammen – und das dann unter dem Weihnachtsbaum. Wenn die Nummer 24 des Adventskalenders geöffnet ist, werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, Weihnachtsgeschenke ausgetauscht und der Festbraten aufgetischt. Abends wird oft noch ein Gottesdienst besucht und der traditionellen Weihnachtsgeschichte über das Christkind gelauscht.

Weihnachten – ein kirchlicher Feiertag wird zum Familienfest

Weihnachten hat eine lange Geschichte und ist tief verwurzelt in die Tradition des christlichen Abendlandes. Neben Ostern und Pfingsten, den Festen zur Auferstehung Jesu beziehungsweise der Sendung des Heiligen Geistes, ist Heiligabend das wichtigste Fest des Christentums. Dabei ist der Begriff Weihnachten bedeutend jünger als das Ereignis selbst. Die sogenannte Bescherung, der gegenseitige Austausch von Geschenken, ist gerade einmal 200 Jahre alt. Der besonders bei den Kindern beliebte und gleichzeitig auch gefürchtete Weihnachtsmann, denn liebe Kinder erhalten Geschenke, böse hingegen die Rute, wurde sogar erst im 20. Jahrhundert richtig berühmt – und das durch einen Getränkehersteller. Das Weihnachtsfest, wie wir es heute im westlichen Christentum kennen und feiern, hat im Laufe von Jahrhunderten und Jahrtausenden einige Wandlungen durchlebt.  Im Jahre 336 wurde unter Kaiser Konstantin dem Großen in Rom der 25. Dezember als kirchlicher Feiertag begangen. Das ist die erste bis heute bekannte und historisch belegte feierliche Zeremonie gewesen, um der Geburt Jesu zu gedenken. Im Zuge der nach dem Kaiser benannten konstantinischen Wende entwickelte sich das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich und verbreitete sich später in ganz Europa. Das Weihnachtsfest hingegen setzte sich erst mit dem einsetzenden Hochmittelalter um circa 1100 als kirchlicher Brauch durch. Und es dauerte noch viele Jahrhunderte, bis Weihnachten von einem ursprünglich rein kirchlich-institutionellem Ritual zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen wurde und Eingang in private, familiäre Kreise fand. Etwa ab 1800 begannen die Deutschen im Kreise ihrer Liebsten selbst Heiligabend zu feiern. Der Weihnachtsbaum, die Krippe, das Singen von Weihnachtsliedern, der Kirchenbesuch an Heiligabend und die sogenannte Bescherung stammen aus der Biedermeierzeit. Zu diesem Zeitpunkt handelte es sich bei dem Weihnachtsfest im Privatem allerdings um ein vorwiegend bürgerliches Ereignis. Gut betuchte Bürgerfamilien kamen zusammen, um Jesu Geburt zu feiern und machten ihren Kindern zu diesem Anlass Geschenke. Daraus entwickelte sich die heute übliche Bescherung.

„O Tannenbaum“, Christbaumschmuck und Weihnachtsgans

Weihnachten hat heutzutage auch eine große wirtschaftliche Bedeutung. Dem Fest selbst geht die vierwöchige Adventszeit voraus. In dieser Zeit blüht das Weihnachtsgeschäft. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus und gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was noch kommt: Süßigkeiten, Weihnachtsgebäck und Geschenke – und das in reichlichem Maße. Weihnachten ist ein Erlebnis für die Sinne. Neben den kulinarischen Genüssen ist die besinnliche Zeit vor allem ein Augenschmaus. Ganze Städte und Dörfer werden in rotweiße Weihnachtsdeko getaucht. Die zahlreichen unterschiedlichen Weihnachtsmotive sind allgegenwärtig. Die Menschen schmücken ihre Wohnungen, Gärten und Garagen mit Weihnachtsdekorationen. Adventskalender und Adventskranz werden aufgestellt. Die ersten Weihnachtsgeschenke eingekauft, Krippen aufgebaut und schließlich der Weihnachtsbaum. Der steht zumeist im Wohnzimmer, also mittendrin im Leben der Familie, und um ihn herum spielt sich ein Großteil des Weihnachtsfestes ab. Die Dekoration des Tannenbaums mit dem entsprechenden Weihnachtsbaumschmuck ist in vielen Familien ein äußerst wichtiger, gemeinsamer und emotionaler Moment. An Heiligabend werden die Kerzen angezündet und die Familie stimmt Weihnachtslieder an. Die Bescherung findet in manchen Familien morgens, in anderen auch erst am Abend statt. Der Weihnachtsmann entscheidet darüber, welche Kinder artig waren und Geschenke erhalten und welche unartig waren. Die Unartigen erwartet der Erzählung nach die Rute, also eine Bestrafung. Gesungen wird auch später beim traditionellen Gottesdienst. Aus den Evangelien wird die klassische Weihnachtsgeschichte vorgetragen und der Pfarrer oder Pastor gibt seinen Segen für die festlichen Tage. An Heiligabend selbst fällt das Essen bei den allermeisten Menschen eher sporadisch aus. Kartoffelsalat mit Würstchen ist in einigen Regionen weit verbreitet. Das eigentliche, in aller Regel sehr üppige und aufwendige Weihnachtsmahl folgt am ersten Weihnachtsfeiertag. Dann wird groß aufgetischt. Die ganze Familie versammelt sich und verzerrt die Weihnachtsgans, den Weihnachtskarpfen oder eine andere Art von Weihnachtsbraten.

Die Erfindung des Weihnachtsmannes

Eine zentrale Rolle nimmt der Weihnachtsmann an Heiligabend ein. Gerade für die Kinder stellt sein Erscheinen sicherlich den Höhepunkt des Weihnachtsfestes dar. Das gesamte Jahr über wurde den Kindern erzählt, dass sie sich zu benehmen hätten, sonst würden die Weihnachtsgeschenke ausfallen. Wenn also an Heiligabend der alte Mann mit dem weißen langen Bart zur Tür hereinkommt, blicken ihn die meisten Kinder mit großen Augen an und harren der Dinge, die da kommen. Obwohl der Weihnachtsmann heutzutage eine sehr zentrale Funktion in der deutschen Weihnacht einnimmt, ist das Weihnachtsmannmotiv noch gar nicht so alt. So, wie wir ihn kennen, entstand des Bild des Weihnachtsmannes erst im 19. Jahrhundert. Richtig bekannt wurde er sogar erst in den 1920er- und 1930er-Jahren. Und das hat er vor allem zwei Getränkeherstellern zu verdanken. Zunächst benutzte ihn ein amerikanischer Produzent von Ginger Ale als Werbefigur. Wenig später waren es die Werbestrategen Coca-Cola, die den Weihnachtsmann für ihr Marketing vereinnahmten. Sein rot-weiße Gewand hat er dem bekannten Brausehersteller zu verdanken.  
Weitere Weihnachtsbräuche
• In manchen Regionen – vor allem in Norddeutschland – geht es nicht nur besinnlich zu. Dort gehört es zur Tradition, alte Gruselgeschichten zu erzählen, während auf die Bescherung an Heiligabend gewartet wird.
• Im Erzgebirge werden traditionell sogenannte Schwibbögen, das sind Lichterbogen aus Figuren und Kerzen, in die Fenster gestellt. Inzwischen hat sich diese schöne Tradition in vielen Teilen Deutschlands durchgesetzt.
• Im südlichen Bayern ist das Christkindlschießen weit verbreitet. In der Woche vor Weihnachten feuern jeden Tag um 15 Uhr spezielle Weihnachtsschützen ihre Gewehre ab.
• Und vielerorts wird während des Advents, der ursprünglich einmal als einmonatige Zeit der Buße galt, traditionell immer noch gefastet. Diese Fastenzeit soll Körper und Geit auf die Ankunft des Herren, die Geburt Jesu vorbereiten.

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