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Ostern

Frohe Ostern

Jedes Jahr zu Ostern feiert die gesamte Christenheit weltweit das Fest zur Auferstehung Jesu Christi. Vielen Feiernden ist die eigentliche Bedeutung von Ostern gar nicht mehr so präsent. Es ist in erste Linie ein Fest für die Familie. Der Frühling steht vor der Tür, es gibt Geschenke, etwas Gutes zu Essen und die Wohnung ist schön dekoriert. Insbesondere die Kinder erfreuen sich vor allem an der berühmten Ostereisuche, den Ostergeschenken und den Ostergeschichten, die vom Osterhasen und dem Osterfuchs erzählen. Ostereier werden bemalt und gesucht, aber auch getitscht, geschoben und geworfen – je nach regionalem Brauch und örtlicher Überlieferung. Die Erwachsenen freuen sich auf den Osterbraten und ein verlängertes Wochenende. Eine schöne Osterdeko in Form eines Osternests, Osterkörbchen und Osterkerzen gehört für viele ebenfalls dazu. In manchen Gegenden gehen die Menschen außerdem zum Osterschießen, Osterreiten oder zum Ostermarsch. Für gläubige Christen und passionierte Kirchengänger stellt Ostern die wichtigste und höchste kirchliche Feier des Jahres dar. Und sie verbringen entsprechend viel Zeit während des Osterfestes in der Kirche bei den unterschiedlichen Feierlichkeiten. Höhepunkt ist die Auferstehung des Herrn am Ostersonntag. Die Bedeutung von Ostern übertrifft alle anderen christlichen Feste und Feiertage. Im allgemeinen Kirchenjahr rangiert die Feier zur Auferstehung des Sohnes Gottes sogar vor Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen.

Terminierung und Liturgie von Ostern

Ostern findet jedes Jahr an einem anderen Datum statt, da es sich um sogenannte bewegliche Feiertage handelt. Der genaue Termin richtet sich nach dem Mondkalender. Ostersonntag ist immer der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der Zeitpunkt kann allerdings variieren, der Termin fällt frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Die ursprüngliche Osterzeit beginnt mit dem Ostersonntag und hält 49 Tage bis Pfingsten an, dem Fest zum Gedenken an die Entsendung des Heiligen Geistes Gottes auf Jesu Jünger nach dessem Tod, um seine immerwährende Gegenwart zu manifestieren. Eingeleitet werden die Osterfeiertage zur Erinnerung an die Leidensgeschichte, den Tod und die Auferstehung Jesu mit dem Aschermittwoch, dem Tag nach dem Fastnachtsdienstag. Der Aschermittwoch ist stets der 46. Tag vor dem Ostersonntag. Heutzutage dient der Aschermittwoch vielerorts primär dazu, um das Ende der Faschingszeit zu markieren. Für gläubige Christen hingegen beginnt an diesem Tag die 40-tägige Fastenzeit, mit der an den 40 Jahre währende Irrfahrt der Israeliten in der Wüste sowie Jesu 40-tägige Gebets- und Fastenzeit in der Wüste gedacht wird. Die österliche Fasten- oder auch Bußzeit endet nach 40 Tagen am Karsamstag. Die sogenannte Karwoche nimmt ihren Anfang mit dem Palmsonntag, dem Sonntag vor dem Ostersonntag. Am Gründonnerstag in der Karwoche beginnen dann die eigentlichen Osterfeiertage. An diesem Tag gedenken die Christen der letzten Zusammenkunft Jesu mit seinen zwölf Apostels vor seinem Tod – dem Abendmahl.
Es folgt der Karfreitag, auch stiller Freitag genannt, der die dreitägige Osterfeier eröffnet. An dem Freitag vor Ostern gedenkt das Christum an die Leidenszeit und den gewaltsamen Tod Jesu durch die römische Besatzungsmacht. Der Tag der Kreuzigung wird still und in Askese verbracht. Wie auch der Karsamstag, der dazu dient, der Grabesruhe Jesu Christi zu gedenken. Mit dem Ostersonntag, der Feier zum Gedenken an die Auferstehung des Herrn und dessen Himmelfahrt, erreicht das Osterfest schließlich seinen Höhepunkt.

Osterbräuche

Die meisten Menschen hierzulande verbinden mit Ostern wohl in allererster Linie Ostereier. Oder besser gesagt, der Suche nach Ostereiern. Die versteckt laut alten Überlieferungen der Osterhase. Und so wie es zur Weihnachtszeit überall regelrecht von Weihnachtsmännern aus Schokolade wimmelt, so erfreuen sich Schokoladenhasen zu Ostern großer Beliebtheit. Wie Weihnachten ist auch Ostern vor allem ein Fest für die Kinder. Im Kindergarten, in der Schule und zuhause wird schon Tage und Wochen im Voraus die entsprechende Osterdeko gebastelt. Osternester und Osterkörbchen aus Sträuchern, Holz, Heu und Tüchern werden mit Schokoladenhasen und -eiern gefüllt. Aber auch echte Hühnereier kommen zum Einsatz. Die werden entweder ausgeblasen oder einfach hartgekocht und bemalt. Der Vorteil der ausgeblasenen Eier ist besteht darin, dass sie zwar zerbrechlich, aber sehr leicht sind. So werden sie als bunt bemalte Dekoeier in Sträuchern und Büschen oder auch an Zweigen in Vasen aufgehängt. In einigen Regionen werden Ostereier auch auf noch originellere Art und Weise verwendet. Beim sogenannten Ostereierschieben werden die Eier von Kinder die Hügel heruntergerollt. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland ist dieser Brauch bereits seit vielen Jahrhunderten üblich. Im Süden Deutschlands trifft man sich eher zum Ostereiertitschen. Je nach Region spricht man auch vom pecken, tippen, dotzen oder kicken, wenn sich die Spieler mit ihren hartgekochten Eiern gegenüberstehen. Dabei titscht ein Spieler mit seinem Ei auf die Spitze des Eis seines Gegners, und zwar so lange, bis die Schale zerbricht. Wer am Ende übrigbleibt, hat gewonnen.

Osterspiele und Osterrituale

Das Osterschießen ist vor allem in Ostdeutschland verbreitet. Durch das Abfeuern spezieller Kanonen – heutzutage sind es meist Böllerschüsse – sollen die bösen Geister vertrieben werden. Das Schießen dient der Zelebrierung der Auferstehung Jesu und untermalt lautstark den Sieg über den Tod. In einigen Teilen Deutschlands wird die Auferstehung des Herrn in Form eines Osterritts gefeiert. Dieser vorwiegend katholische Brauch führt die Reiter mit ihren prächtig geschmückten Pferden von Dorf und Dorf. Das Osterreiten ist ein Zusammentreffen von Nachbarn, die vor Beginn dieses Rituals einen gemeinsamen Ostergottesdienst begehen. Sehr beliebt sind christliche Osterspiele, die die Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi szenisch verarbeiten. Oftmals werden sie auch von Kindern im Rahmen von Schulfesten vorgeführt. Die Osterspiele, oftmals zu Passionsspielen erweitert, haben eine lange Tradition. Bereits seit dem Hochmittelalter gehören sie zum Repertoire der Osterfeierlichkeiten. Ein eher neuzeitlicher Brauch sind die Ostermärsche. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und unter dem Eindruck der atomaren Bedrohung während des Kalten Krieges begannen zu Beginn der 1960er-Jahre Friedensaktivisten und Pazifisten an Ostern auf die Straße zu gehen. Teilweise demonstrierten Hunderttausende für Gewaltlosigkeit und gegen die Aufrüstung der Supermächte in Form von Atomwaffen. Und auch heute noch angesichts des Unglücks von Fukushima 2011 haben die Ostermärsche immer noch regen Zulauf.

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